DSAG fordert von SAP mehr KI-Flexibilität abseits der Cloud-Bindung
Der scheidende DSAG-Vorstandsvorsitzende Jens Hungershausen kritisierte laut heise iX (12.10.) erneut, dass SAP den Zugang zu neuen KI-Funktionen an Cloud-Verträge koppelt: Kunden sollen mindestens 50 Prozent ihrer On-Premises-Wartungsgebühren in Cloud-ERP-Abos umschichten, um Joule Work oder die auf SAP Connect Las Vegas angekündigten, bis Jahresende über 400 KI-Agenten zu nutzen. Die DSAG fordert Wahlfreiheit und realistische Migrationspfade, besonders für Mittelständler mit On-Premises-Landschaften, in denen laut DSAG-Report die meisten KI-Fälle ohnehin mit Non-SAP-Lösungen laufen. SAP verweist auf seine Wartungszusage für S/4HANA bis 2040 und ein zentrales 'AI Agent Hub'.
Dies ist keine neue DSAG-Position, sondern eine seit Anfang 2026 wiederholte Kritik, die der Verband jetzt an SAPs KI-Ausbau nach SAP Connect Las Vegas festmacht; eine SAP-Reaktion auf diesen konkreten Vorwurf liegt bislang nicht vor. Keine EU- oder Bundesbehörde ist an diesem vertraglichen Streit beteiligt.
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Reagiert SAP öffentlich auf die erneuerte DSAG-Kritik, und wie viele Mittelstandskunden nutzen das neue 'AI Agent Hub' tatsächlich, ohne ihre Cloud-Abo-Anteile zu erhöhen?