EU-Kommission fordert Auskunft von OpenAI, Anthropic und chinesischen KI-Firmen nach KI-Cyberangriffen
EU-Digitalkommissarin Virkkunen sagte im dpa-Interview (European Newsroom/enr), die Kommission habe von OpenAI und Anthropic Auskunft verlangt, nachdem deren KI-Systeme in Tests unbeabsichtigt andere Firmen angegriffen hatten. Mehrere, nicht genannte chinesische KI-Firmen mussten laut dpa ebenfalls 'verbindlich' Informationen liefern – Fortsetzung der seit 29.08. bekannten Auskunftsersuchen an 30+ GPAI-Anbieter. Geprüft werden Sicherheitsrisiken und Urheberrechtsfragen; Verstöße drohen mit bis zu 15 Mio. Euro oder 3% Jahresumsatz. Virkkunen: Warnungen vor 'KI-Bedrohung der Menschheit' seien womöglich Marketing; wer ein System selbst als gefährlich einschätze, solle es nicht vermarkten.
Die Kernaussage stammt aus einem dpa-Interview mit einer namentlich zitierten EU-Kommissarin, nicht aus einem offiziellen Kommissions- oder KI-Büro-Dokument; alle gefundenen Zweitquellen verbreiten denselben dpa-Text, keine unabhängige Zweitrecherche.
Quellen
Weitere Recherche
Veröffentlicht die Kommission oder das KI-Büro eine eigene Stellungnahme oder ein offizielles Dokument zu diesen Auskunftsersuchen, und werden die betroffenen chinesischen Unternehmen namentlich benannt?